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27. Mai 2020

warum 15 Minuten nicht genug sind !

In Krisen neue Wege gehen

Warum 15 Minuten Physiotherapie nicht ausreichen

45-60 Minuten Therapiezeit -

dies ist Standard bei mir in der physiotherapeutischen Behandlung als Hausbesuch. Auch in der Praxis - in der ich angestellt arbeite - rate ich meinen privatversicherten Patienten zu einer Doppelbehandlung (mindestens zwei Heilmittel pro Termin, z.B. "Krankengymnastik und Manuelle Therapie" oder "Manuelle Therapie als Doppelbehandlung"). Für gesetzlich Versicherte ist dies aktuell nicht möglich. Der Leistungskatalog der GKV (gesetzlichen Krankenversicherung) lässt dies aktuell nicht zu. Aber als Selbstzahler können Sie jederzeit die Therapiezeit erweitern, mit Leistungen als physiotherapeutischer Heilpraktiker ergänzen.

Doch warum sind 15 Minuten nicht genug?

15 Minuten, dies sieht die gesetzliche Versicherung als Mindestbehandlungszeit für die meisten physiotherapeutischen Positionen vor. In dieser sollen alles rund um die Rezeptorganisation (Terminierung (z.B. Änderungswünsche), Zuzahlung), die Behandlungsdokumentation, sowie Vor- und Nachbereitung (Räume her richten, desinfizieren, Hände waschen und desinfizieren, die Behandlungsdokumentation vom letzten Mal lesen, den schriftlichen Befund erstellen) und die eigentliche Therapie erfolgen! Eine völlig unrealistische Zeitplanung...

Eine Behandlung bei mir sieht ein ausführliches Anamnese-Gespräch, eine sorgfältige Untersuchung und Beratung und Anwendung der verschiedensten Techniken und Maßnahmen vor. Ich evaluiere die Therapieergebnisse über bestimmte klinische Tests und Fragebögen (Scores). Dies steigert die Therapiequalität und zeigt uns die Wirksamkeit der Maßnahmen.

Eine Mobilisation zum Beispiel dauert bei eingeschränkten Gelenken schon fast 10-15 Minuten. Vorbereitende Weichteil- und Faszientechniken zur Schmerzlinderung und Stoffwechselsteigerung im Behandlungsgebiet erfordern auch oft 10 Minuten Behandlungszeit, bei ausgeprägten Schmerzbildern viel länger, da ja auch der ganze Bewegungsapparat des Patienten berücksichtigt werden muss. Oft sind Symptome in einem Bereich nicht der Auslöser für die Probleme, oft befinden sich weiter "Störbilder" in entfernten Körperarealen.

Jede Therapie wird normalerweise durch aktive Übungen ergänzt, die entweder zusammen durchgeführt werden oder als Heimübung mitgegeben werden.

Sie sehen schon, die Behandlungszeit ist schon längst überschritten. Also muss man die Zeit für die Maßnahmen einkürzen und darunter leidet die Qualität. So lassen sich Therapieziele nur schwer erreichen.

In meiner Hausbesuchs-Praxis möchte ich deshalb keine Abstriche in der Qualität machen. Ich berate Sie gerne zu den Maßnahmen/ Heilmittel, die ihr Arzt ihnen verordnen kann, um eine qualitativ hochwertige Therapie zu erhalten. Den gesetzlich Versicherten kann ich aktuell nur den Tipp geben, das verordnete Heilmittel über eine Selbstzahlerleistung (Heilpraktikerleistung) zu ergänzen.

JETZT NEU IN STUTTGART: physiotherapeutische Hausbesuche im Raum Stuttgart. Manuelle Therapie, Krankengymnastik, Manuelle Lymphdrainage, PNF, Massagen...

Physiotherapeutischer Hausbesuch, 45-60 Minuten Therapie, in den eigenen vier Wänden, ohne Stress, ohne Stau, ganz egal ob persönliche oder gesundheitliche Gründe ausschlaggebend für den Hausbesuch sind.

Diese Leistung steht für Privatversicherte und Selbstzahler zur Verfügung. Als Selbstzahler oder ohne ärztliche Verordnung erhalten Sie von mir eine Heilpraktikerrechnung. Diese kann bei der Krankenversicherung zur Erstattung eingereicht werden. Bitte erkundigen sich bei ihrer Krankenversicherung bezüglich der Kostenübernahme.

 

fiederer.physio
IN DER PRAXIS. ALS HAUSBESUCH. ALS VIDEOSPRECHSTUNDE